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apoBank lagert Wertpapierabwicklung aus

75 Mitarbeiter sollen zu Avaloq wechseln

Die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (apoBank) will ihre Wertpapierabwicklung im Rahmen eines Business Process as a Service (BPaaS)-Modells an Avaloq übertragen. Zuvor hatte sich die Düsseldorfer Bank bereits für die Banking Suite der Schweizer als neues Kernbankensystem entschieden. Aktuell befinden sich beide Partner in der Vorbereitung. Geplant ist, dass Avaloq einen Standort in der nordrhein-westfälischen Hauptstadt eröffnen und 75 Mitarbeiter der apoBank übernehmen soll; nach Abschluss der Migration auf das neue Kernbankensystem steht dann der Wechsel in der Wertpapierabwicklung auf dem Programm.

Vorstand Eckhard Lüdering erläuterte, der Aufwand werde sich für die apoBank lohnen, "die neue IT legt die Basis dafür, uns schneller, digitaler und spezialisierter zu machen." Die Bank wolle ihren Kunden auch in der Wertpapierabwicklung innovative digitale Lösungen anbieten. Die Abwicklung durch den Partner reduziere die Komplexität, vereinfache und beschleunige Prozesse und lasse so mehr Raum, im Kundengeschäft andere Dienstleistungen mit mehr Personaleinsatz auszubauen. Aktuell treibe seine Bank die IT-Migration voran, die Umstellung soll Mitte 2020 erfolgen. Die Nachfrage nach SaaS-, BPaaS- und Digital-Banking-Lösungen steige in Deutschland derzeit an, freute sich Karl im Brahm, CEO von Avaloq Deutschland, über den Ausbau des Service-Geschäfts. (kra)


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