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Banklizenz für Banking Circle

Hauptsitz in Luxemburg eröffnet

Der 2015 gegründete Finanzdienstleister Banking Circle, ein Anbieter von Bank- und Zahlungsinfrastrukturdiensten, hat eine Banklizenz von der luxemburgischen Aufsichtsbehörde CSSF erhalten. Das Unternehmen verfügt über Niederlassungen in Deutschland (München), Dänemark, Großbritannien und den Niederlanden. Die Banklizenz sei ein wichtiger Schritt in der weiteren Entwicklung von Banking Circle. Um dies zu betonen, hat CEO Anders la Cour nun auch den Unternehmens-Hauptsitz in dem Herzogtum eröffnet – im Beisein von Luxemburgs Finanzminister Pierre Gramegna. Der Minister hob dabei die Rolle seines Landes als führender Finanzplatz hervor. Mit einer luxemburgischen Banklizenz könnten Unternehmen europaweit tätig sein und ihren Kunden zusätzliches Vertrauen in Bezug auf Sicherheit und strenge Compliance geben, so Gramegna. 

Banking Circle bietet eine Finanzinfrastruktur, die Unternehmen Zugang zu grenzüberschreitenden Echtzeit-Zahlungen ermöglicht, und verarbeitet ein jährliches Zahlungsvolumen von (hochgerechnet) 130 Mrd. Euro. Anders la Cour geht davon aus, dass die Banklizenz dem Unternehmen weiteren Anschub gibt. Nun könnten Bankkonten auf weltweiter Ebene bereitgestellt werden. Unter anderen hätten auch Banken die Möglichkeit, die Infrastruktur des Unternehmens zu nutzen, um ihre Dienstleistungen für Geschäftskunden ohne hohe Investitionen und regulatorische Auflagen zu nutzen. Banking Circle ist im Besitz von zwei EQT-Fonds in Partnerschaft mit den eigenen Gründern. (kra) 

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