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Deutsches Aktieninstitut: Auch in Zeiten von Corona besonnen agieren

Das Deutsche Aktieninstitut e.V. hat Anleger dazu aufgerufen, angesichts der Corona-Krise einen kühlen Kopf zu bewahren. Trotz des aktuellen Einbruchs an den Börsen gelte: Je länger der Anlagehorizont einer breitgestreuten Aktienanlage, desto geringer die Gefahr, mit dieser auf Dauer Verluste zu erleiden, hieß es angesichts des diesjährigen Tags der Aktie am 18. März in einer Mitteilung. Langfristig orientierte Anleger könnten trotz starker, kurz- und mittelfristiger Crashszenarien der Aktienanlage vertrauen.

Dr. Christine Bortenlänger, Geschäftsführender Vorstand des Aktieninstituts, betonte: „Zum diesjährigen Tag der Aktie wollen wir Anlegerinnen und Anleger daran erinnern, dass die Aktienanlage ein langfristiges Investment ist. Wer genug Zeit mitbringt, muss sich von den aktuellen Börsenausschlägen nicht aus der Ruhe bringen lassen. Egal ob Dotcom-Bubble oder Finanzkrise – die Märkte haben sich immer wieder erholt und deutlich zugelegt.“

Das Unternehmen nannte hierzu ein Beispiel aus seinem DAX-Rendite-Dreieck für die monatliche Geldanlage: Wer von 1990 bis 2010 monatlich in den Deutschen Aktienindex DAX investiert habe, konnte sich demnach am Ende über eine durchschnittliche jährliche Rendite von 6,8 Prozent freuen – und das, obwohl gleich zwei Krisen in diesen Zeitraum fielen. Auch Studien, die noch längere Zeiträume als die Rendite-Dreiecke abdeckten, seien ein Beleg für die Attraktivität von Aktienanlagen. So zeige eine Studie der Credit Suisse für den Zeitraum von 1900 bis 2020, dass Aktien in Deutschland abzüglich Preissteigerung eine jährliche Rendite von 3,3 Prozent erwirtschaftet hätten – trotz zweier Weltkriege, Inflation und Pandemien, wie der Spanischen Grippe, hieß es. (ud)

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