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Global Investment Returns Yearbook der Credit Suisse

Rendite von Aktien klar vor Anleihen und Schatzwechsel

Um die deutsche Aktienkultur ist es nicht besonders gut bestellt. Die Angst vor einem ökonomischen Crash, ein zu kleines Vermögen sowie fehlendes Vertrauen in den Aktienmarkt gehören zu den Hauptbedenken gegenüber Aktienanlagen. Doch ungeachtet dieser tiefen Skepsis zählen Aktien offenbar langfristig gesehen weit vor Anleihen und Schatzwechseln nach wie vor zu den besten Finanzinvestitionen. Globale Aktien hätten in den letzten 120 Jahren eine annualisierte, reale (sprich inflationsbereinigte) Rendite von 5,2 Prozent erzielt – dies im Vergleich zu 2 Prozent für Anleihen und 0,8 Prozent für Schatzwechsel. Das geht aus dem Global Investment Returns Yearbook der Schweizer Bank Credit Suisse hervor.

Wie es weiter hieß, entwickelten sich in den letzten zehn Jahren globale Aktien mit einer annualisierten Realrendite von 7,6 Prozent besonders gut, verglichen mit einer immer noch robusten Realrendite von 3,6 Prozent bei Anleihen. Globale Aktien überträfen Schatzwechsel seit dem Jahr 1900 um 4,3 Prozent pro Jahr. Das abschließende Vermögen von Anlagen in Aktien belaufe sich somit auf das 165-Fache des mit Schatzwechseln erzielten Vermögens. Die Autoren schätzen den Angaben zufolge, dass die Aktienrisikoprämie zukünftig bei 3,5 Prozent und damit etwas unter der historischen Zahl von 4,3 Prozent liegen werde. Sie gehen laut ihrer Untersuchung aber dennoch davon aus, dass Aktienanleger ihr Geld im Vergleich zu kurzfristigen Staatsanleihen über einen Zeitraum von 20 Jahren verdoppeln dürften.

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Den vollständigen Beitrag lesen Sie auf www.die-bank.de.

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