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Studie zur Vermögensverteilung

Mittelschicht zunehmend von Kapitalbildung abgekoppelt

Im globalen Vergleich ist das Vermögen der Deutschen sehr ungleich verteilt. Die reichsten zehn Prozent besitzen laut einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) mehr als die Hälfte des gesamten Vermögens (56 Prozent). Die ärmere Hälfte habe dagegen nur einen Anteil von 1,3 Prozent. Eine gleichmäßigere Vermögensverteilung bedeutet in der Regel eine größere gesellschaftliche Stabilität. Um der Gefahr entgegenzuwirken, dass die aktuellen Umbrüche Verlierer erzeugen und die Vermögensungleichverteilung die Stabilität der Gesellschaft untergräbt, ist das Setzen von Anreizen zur Vermögensbildung für mittlere und geringe Einkommen dringend notwendig.

Das geht aus einer aktuellen Studie von Donner & Reuschel und dem Hamburgischen Weltwirtschaftsinstitut (HWWI) hervor. Wie es in einer gemeinsamen Mitteilung der Bank und der Forschungseinrichtung vom Mittwoch heißt, habe gerade die Mittelschicht, die für die Stabilität einer Gesellschaft besonders wichtig sei, in Deutschland zunehmend das Gefühl, von der Kapitalbildung abgekoppelt zu sein. Ihre Teilhabe an der in den letzten Jahren guten wirtschaftlichen Entwicklung habe aufgrund der zunehmenden Ungleichverteilung von Vermögen abgenommen.

Den vollständigen Beitrag lesen Sie auf www.die-bank.de.

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