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Blockchain und Smart Contracts jenseits von Bitcoin & Co.: Einsatz in der Finanzindustrie

Infos

Blockchain wird als eine der Basistechnologien der Zukunft gehandelt. Komplette Geschäftsmodelle können hierüber abgebildet werden. Dabei fungieren Smart Contracts als Bindeglieder: Erst, wenn bestimmte Bedingungen, die in den Smart Contracts festgeschrieben wurden, erfüllt sind, wird der nächste Schritt ausgeführt. So planen beispielsweise Autohersteller, ihre Lieferketten mit Hilfe der Blockchain abzubilden.

Für die Finanzbranche bietet die Technologie auch jenseits von Kryptowährungen vielfältige Einsatzmöglichkeiten, beispielsweise bei der Verwaltung der digitalen Identität, bei Pay-per-Use-Modelle oder im Außenhandel. Die Online-Konferenz 

„Blockchain und Smart Contracts jenseits von Bitcoin & Co.: Einsatz in der Finanzindustrie“
am Dienstag, den 23.11.2021 von 10 Uhr bis 16:00 Uhr

führt aus technischer und juristischer Sicht in die Thematik ein und stellt verschiedene Anwendungsszenarien und Use Cases in Banken vor.

Es referieren:
Maximilian Forster
| CashOnLedger
Daniel Höfelmann | Aareal Bank 
Dr. Markus Kaulartz
| CMS Hasche Sigle
Oliver Naegele | Blockchain Helix
Prof. Dr. Wolfgang Prinz | Fraunhofer FIT
Manfred Richels | Unicredit Group
Dr. Thierry J. Ruch | Bundesfinanzministerium
Kai Wirthwein | Aareal Bank 

Sie erhalten Ihre Zugangsdaten, die Sie benötigen, um an unserem Web-Seminar teilnehmen zu können, bereits einige Tage vor der Veranstaltung, damit wir etwaige technische Fragen vorher klären können. Ihr PC muss nicht notwendigerweise mit einem Lautsprecher ausgestattet sein: Sie können das Web-Seminar auch via PC und Telefon verfolgen.

Für Ihre Fragen steht Ihnen Frau Caroline Serong gern zur Verfügung
(Tel. 0221/5490-118 oder per E-Mail an caroline.serong@bank-verlag.de). 

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme!

Agenda

10:00Von Bitcoin zu DeFi – DLT im Finance-Sektor aus regulatorischer Sicht
Dr. Thierry J. Ruch | Bundesfinanzministerium, Berlin
10:30Einführung und Überblick (Arbeitstitel)
Prof. Dr. Wolfgang Prinz | Fraunhofer Institut für angewandte Informationstechnik St. Augustin
11:15Kaffeepause
11:30Smart Contracts und Decentralized Finance (DeFi): Rechtsgrundlagen, Rechtliche Einordnung und visionäre Betrachtung
Dr. Markus Kaulartz | CMS Hasche Sigle, München
12:30Mittagspause
13:30Nutzen der Blockchaintechnologie im Außenhandel durch we.trade
Manfred Richels | UniCredit Group, München
14:00Pay per Use (Arbeitstitel)
Maximilian Forster | CashOnLedger, Köln
14:30Connected Payments – Der Weg vom Blockchain-Prototypen bis zur fertigen Produktlösung für Plattformanbieter
Kai Wirthwein / Daniel Höfelmann | Aareal Bank, Wiesbaden
15:00Kaffeepause
15:15Disruptives KYC durch Selbstbestimmte Digitale Identität
Oliver Naegele | Blockchain Helix, Frankfurt a. M.
15:45Diskussion 
16:00Ende der Veranstaltung

Referenten

  • Maximilian Forster

    ist Chief Business Development Officer der CashOnLedger GmbH. Er ist Mitbegründer des Blockchain Bayern e.V., Mitglied der INATBA (Europäische Kommission) und Mitglied der Blockchain AG im Bitkom e.V.; zuvor war er am Aufbau des DLT- und Blockchain-Serviceangebots von KPMG und Accenture beteiligt und arbeitete an der Blockchain-Investmentstrategie für Picus Capital. Er hält einen MSc. von der Copenhagen Business School in Management of Innovation & Business Development.

  • Daniel Höfelmann

    ist Director Innovation Management bei der Aareal Bank in Wiesbaden. Er und sein Team treiben die Innovations- und Digitalisierungsaktivitäten der Bank voran. Dazu gehören sowohl das Generieren von Ideen über unterschiedliche Kanäle (darunter Start-up Screening und neue Technologien) als auch die prototypische Umsetzung und Marktvalidierung für Nutzer oder Kunden. Höfelmann hat an der Frankfurt School of Finance and Management studiert und war danach fast ein Jahrzehnt lang im Digital Private Banking der Credit Suisse in Zürich für Digitalisierung, Start-up-Beziehungen und Innovationsthemen mitverantwortlich. Seine Themenschwerpunkte sind Fin- und PropTech sowie digitale Transformation. Er ist Mentor am Frankfurter Start-up- und Innova¬tionszentrum TechQuartier.

  • Dr. Markus Kaulartz

    ist Rechtsanwalt bei CMS Hasche Sigle. Als ehemaliger Softwareentwickler berät er fast ausschließlich im Bereich Blockchain, sowohl Banken als auch viele FinTech-Startups. Er ist außerdem Herausgeber des Rechtshandbuchs "Smart Contracts" und der Zeitschrift "RDi – Recht Digital".

  • Oliver Naegele

    ist Gründer der Blockchain HELIX AG und einer der europaweit führenden Experten auf dem Gebiet der digitalen Identität, Blockchain und KYC. Er ist eines der Gründungsmitglieder des deutschen Blockchain Bundesverbandes und des europäischen Blockchain-Verbandes INATBA. Zudem ist er Initiator des Blockchain Frankfurt MeetUp und des deutschlandweiten Netzwerks FinTech Headquarter.

  • Prof. Dr. Wolfgang Prinz

    ist stellvertretender Institutsleiter beim Fraunhofer Institut für angewandte Informationstechnologie und forscht dort insbesondere zum Thema Blockchain Technologien und Anwendungen. 

  • Manfred Richels

    ist Managing Director in der Produktentwicklung im Geschäftsbereich Global Transaction Banking der UniCredit Group. Seine Verantwortung umfasst Digitalisierungsthemen wie die Umsetzung der PSD2 für die UniCredit Group und diverse Initiativen zur Nutzung von DLT, u. a. bei Währungen, Zahlungen und im Außenhandelsgeschäft. Vorher war er in verschiedenen leitenden Positionen in der UniCredit Group im Zahlungsverkehr und Trade Finance tätig.  

  • Dr. Thierry J. Ruch

    ist Referent für Digitale Finanztechnologien, Zahlungsverkehr und Cyber-Sicherheit im Bundesministerium der Finanzen (BMF) Berlin. 

  • Kai Wirthwein

    ist Senior Manager Business & Solution Development bei der Aareal Bank AG. Innerhalb der Aareal Bank Gruppe ist er verantwortlich für den Aufbau und die Weiterentwicklung der Aareal Exchange and Payment Platform, einer Plattformlösung, die den Grundstein für eine End-to-End-Prozessintegration von alternativen Zahlungsverkehrsverfahren und weiteren Exchange-Diensten in die ERP-Systeme und damit die Prozesse der Wohnungsunternehmen bildet, z.B. die volldigitale Mietkautionsbürgschaft.

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