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Der Spagat zwischen Geheimnis- und Hinweisgeberschutz: So sichern Sie Ihre Geschäftsgeheimnisse und kanalisieren die Veröffentlichung von Missständen

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Auch und gerade in einer Zeit, in der sich unternehmensbezogene Informationen verstärkt ins Homeoffice verlagern, ist ein sensibler Umgang mit diesen überlebenswichtig.

Zwei Themenkreise sind dabei aktuell von besonderer Brisanz: der Schutz von Geschäftsgeheimnissen und der Hinweisgeberschutz. Das interaktive  

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„Der Spagat zwischen Geheimnis- und Hinweisgeberschutz:
So sichern Sie Ihre Geschäftsgeheimnisse und kanalisieren die Veröffentlichung von Missständen“ 
am Donnerstag, 28. Mai 2020, 14:00 bis 15:30 Uhr

stellt die wichtigen Neuerungen vor und thematisiert Konsequenzen und Herausforderungen mit Blick auf die Informationssicherheit und besonders den Schutz sensibler Daten in Ihrem Institut.

Kreditinstitute müssen aktiv werden und ihre Geschäftsgeheimnisse proaktiv durch „angemessene Geheimhaltungsmaßnahmen“ schützen – das gilt auch für das Homeoffice. Nur dann dürfen Gerichte im Falle des Verlusts von Geheimnissen effektiven Rechtsschutz gewähren. Doch was bedeutet „angemessen“ und wie lassen sich diese Anforderungen in die Praxis umsetzen? Erschwerend dazu verpflichtet die EU-Whistleblower-Richtlinie Unternehmen künftig dazu, geeignete interne Meldekanäle für Hinweisgeber einzurichten, diese zu schützen und ordnungsgemäße Folgemaßnahmen zu ergreifen, wenn Hinweise eingehen. 

Die erfahrenen Referenten erläutern in zwei Blöcken Maßnahmen von der Erfassung und Bewertung geheim zu haltender Informationen über die Definition von Geheimnisträgern bis hin zu organisatorischen, technischen und rechtlichen Maßnahmen (z. B. Geheimhaltungsvereinbarungen). Darüber hinaus erfahren Sie, wie die internen Meldekanäle für Hinweisgeber auszugestalten sind, welche technischen und personellen Ressourcen bereitgestellt werden müssen und welche Anforderungen für ordnungsgemäße Folgemaßnahmen gelten.

Es referieren:
RA David Ziegelmayer
| Fachanwalt für gewerblichen Rechtsschutz, LEXANTIS
RA Dr. Johannes Dilling, LL.M. | Zertifizierter Compliance-Officer (TÜV), Lehrbeauftragter für Compliance an der Universität zu Köln

Sie erhalten Ihre Zugangsdaten, die Sie benötigen, um an unserem Webinar teilnehmen zu können, bereits einige Tage vor der Veranstaltung, damit wir etwaige technische Fragen vorher klären können. Ihr PC muss nicht notwendigerweise mit einem Lautsprecher ausgestattet sein: Sie können das Webinar auch via PC und Telefon verfolgen.

Ihre Fragen beantwortet gern Frau Andrea van Kessel
(Tel. 0221/5490-161, andrea.vankessel(at)bank-verlag.de).

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Referenten

  • David Ziegelmayer

    ist nach einem Jahrzehnt anwaltlicher Erfahrung, u. a. in einer internationalen Wirtschaftskanzlei, seit 2017 Partner der Sozietät LEXANTIS. Er ist Experte auf dem Gebiet des Schutzes von Geschäftsgeheimnissen und dem Aufbau ganzheitlicher Compliance-Strukturen zum Schutz des Unternehmens-Know-hows. Regelmäßig vertritt er Unternehmen bei der Durchsetzung von Ansprüchen im Geheimnisschutz nach dem UWG vor Gericht und in Kooperation mit Strafverfolgungsbehörden.

  • Dr. Johannes Dilling

    war Partner einer mittelständischen Kanzlei, bevor er sich im Jahr 2013 in Köln mit den Schwerpunkten Compliance, Organhaftung und D&O-Versicherung selbstständig machte. Für eine Vielzahl von Unternehmen ist er als Compliance-Ombudsmann tätig. Daneben berät er Unternehmen beim Aufbau von Compliance-Management-Systemen, u. a. als Externer Compliance-Officer. Seine umfassende forensische Tätigkeit umfasst auch die Straf- und Unternehmensverteidigung. Seit dem Sommersemester 2020 ist er Lehrbeauftragter für Compliance an der Universität zu Köln.

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