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Gespräche mit Finanzinvestoren: Aareal Bank verkauft Teile von Aareon

Die Wiesbadener Aareal Bank verkauft eine Minderheitsbeteiligung an ihrer IT-Tochter Aareon AG. Wie der Vorstand des Immobilienspezialisten am Dienstagabend überraschend mitteilte, solle der Prozess „ergebnisoffen und zügig“ durchgeführt werden. Als mögliche Käufer kommen „ausgewählte, langfristig orientierte Finanzinvestoren“ in Betracht, mit denen die Bank nun Gespräche führen werde. Über eine etwaige Partnerschaft würden Vorstand und Aufsichtsrat „auf der Grundlage der in dem Prozess gewonnenen Erkenntnisse“ gesondert entscheiden. Fest steht jedoch, dass Aareal Mehrheitsgesellschafterin bei Aareon bleiben will. 

Die Aareon ist Teil der erst im Januar vorgestellten Strategie „Aareal Next Level“. Vorstandschef Hermann J. Merkens stellte klar, dass dabei bereits eine grundsätzliche Offenheit für strategisch orientierte Partnerschaften als sinnvolle Möglichkeit bekundet worden wäre. Und jetzt sei genau der richtige Zeitpunkt, einen solchen Schritt ernsthaft in Betracht zu ziehen. „Das Marktumfeld für Tech-Unternehmen wie die Aareon ist gut.“ Er pries die Tochter als wachstumsstarken, innovativen Partner und digitalen Wegbereiter der europäischen Immobilienbranche. Zugleich zeige die Verkaufsabsicht, dass die Aareal Gruppe auch während der Covid-19-Pandemie ihre strategischen Ziele konsequent weiterverfolge. Gemeinsam mit einem neuen Partner könnte die Aareon gestärkt werden und ihr Wachstumsprogramm schneller umsetzen, so Merkens. (kra) 

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