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Karrierewege: Finanzwesen sagt Studierenden besonders zu

Die wirtschaftlichen und sozioökonomischen Auswirkungen der Covid-19-Pandemie sind für viele deutlich spürbar. Trotz der zahlreichen Beeinträchtigungen durch die Krise zeige sich die Mehrheit junger AkademikerInnen hinsichtlich ihrer beruflichen Zukunftsaussichten zuversichtlich, so eine aktuelle Umfrage. So rechneten 58 Prozent der Befragten trotz der Pandemie mit guten Karriereaussichten. Deutsche Studierende und AbsolventInnen bekunden demnach sogar mehr Zuversicht: Rund 70 Prozent der deutschen Befragten blickten ihrer beruflichen Zukunft optimistisch entgegen, so eine Umfrage des CFA Instituts, in der der globale Finanzverband für professionelle InvestorInnen weltweit über 15.000 Studierende zu ihren Karriereperspektiven befragte.

Allerdings hätten in Deutschland über 40 Prozent der Befragten eingeräumt, dass sie angesichts der Pandemie ihre berufliche Laufbahn neu überdenken bzw. bewertet hätten – zu ihren Sorgen gehören den Angaben zufolge unter anderem die niedrigen Gehälter (circa 23 Prozent) und der Mangel an Arbeitsplätzen in der jeweiligen bevorzugten Branche (etwa 22 Prozent). Vor allem befürchteten sie jedoch einen Beruf auszuüben, der sie womöglich nicht erfülle, hieß es. (circa 27 Prozent).

Karriere im Finanzwesen: stabil und attraktiv
Aus den Ergebnissen der Umfrage lasse sich schließen, dass einige Branchen wie der Finanzsektor den Studierenden infolge der Pandemie heute besonders zusagten. Tatsächlich hätten die Befragten aus einer Wahl von 15 Märkten das Finanzwesen zu einem der fünf attraktivsten Karrierewegen gezählt. Unter den StudienteilnehmerInnen in Deutschland belegte der Finanzsektor demnach sogar den dritten Platz.

Auf die Frage, welche Bereiche sie am stabilsten einschätzten, hätten die deutschen AkademikerInnen neben der Finanzbranche (rund 15 Prozent) auch das Ingenieurwesen (etwa 16 Prozent), die Medizin- (rund 19 Prozent) sowie die IT- und Telekommunikationsbranche (etwa 23 Prozent) aufgeführt. (ud)  

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